Vulkane, Hochanden Und Indianische Dorfgemeinschaften

Vulkane, Hochanden Und Indianische Dorfgemeinschaften

1. Tag: Quito
Anreisetransfer – Hotelunterkunft.

2. Tag: Quito Stadtbesichtigung – Peguche – Karanki-Dorf Magdalena
Frühstück. Besichtigung der Altstadt. Erkunden Sie die lebhaften Straßen und Plätze der größten historischen Altstadt Amerikas und des ersten UNESCO Weltkulturerbes. Erfreuen Sie sich an der höchst eklektischen Architektur, die von modernen Stadtvierteln bis hin zu eindrucksvollen Fassaden von Kirchen und mit schönen Balkonen geschmückten privaten Wohnhäusern reicht. Hier finden Sie großartige Beispiele der Architektur aus den letzten fünf Jahrhunderten, darunter die Parks El Ejido und Alameda, das Denkmal für Simon Bolivar, die gotische Basilika del Corazon de Jesus, den Platz der Unabhängigkeit, der während der letzten fünf Jahrhunderte ausgebaut worden ist und an dem sich der Präsidenten- und der Erzbischofspalast befinden, die zwischen dem 16. und dem 19. Jahrhundert erbaut und umgebaut wurden, und die Kathedrale mit ihren hervorragenden Beispielen der spanischen Renaissance. Gehen Sie die Straße der sieben Kreuze entlang, vorbei am Jesuitenkloster, einst Zentrale der ersten Universität des Landes, an der Kirche El Sagrario aus dem 17. Jahrhundert mit ihrem kreuzförmigen Grundriss und an der alles in den Schatten stellenden Jesuitenkirche von La Compañía de Jesús, dem vielleicht bedeutendsten Beispiel barocker Kunst in Quito. Von hier geht es weiter zum Platz von San Francisco, mit der gleichnamigen Kirche und dem angrenzendem Kloster, dem größten Komplex dieser Art in den ehemaligen spanischen Kolonien Amerikas und Bewahrer eines reichen künstlerischen und kulturellen Erbes.
Fahren Sie zwei Stunden nordwärts durch die Täler von Guayllabamba und Cayambe bis in die Provinz Imbabura. Wir werden einige Male halten, damit Sie die Landschaft fotografieren können. Besuchen Sie Peguche, ein Dorf, das für seine traditionellen Webstühle bekannt ist und wo Sie Textilien direkt bei den Handwerkern kaufen können. Besuchen Sie auch eine auf die Herstellung andiner Blasinstrumente spezialisierte Werkstatt. Danach werden Sie das Karanki-Dorf Magdalena kennenlernen, in einem in der Zeit verlorenen Paradies, zwischen Lamas und friedvollen Feldern, die wie Patchwork die Abhänge des Vulkans Imbabura überziehen. Übernachten Sie in einem bequemen Zimmer mit privatem Bad und warmem Wasser, genießen Sie ein hausgemachtes andines Abendessen.

3. Tag: Magdalena – Ibarra – »Chaski Antawa« Zug – Salinas – Cotacachi – Cuicocha See – Magdalena
Frühstück. Wir besuchen den weltbekannten Kunsthandwerksmarkt in Otavalo und fahren dann weiter nach Ibarra, wo wir den »Chaski Antawa« Zug nehmen. Auf der Fahrt durch grüne Berglandschaften können Sie sich über die Produktion von Zuckerrohr im Chota-Tal informieren und danach im gemeindeeigenen Restaurant des afroecuadorianischen Dorfes Salinas ein typisches Mittagessen genießen. Besuchen Sie auch den Kratersee Cuicocha und den auf die Herstellung von Lederwaren spezialisierten Ort Cotacachi. Rückfahrt nach Magdalena zum Abendessen und zur Übernachtung.

4. Tag: Magdalena – Thermalquellen von Papallacta
Frühstück. Nach einer von Magdalena aus zweistündigen Fahrt über die in das Amazonasgebiet führende Straße, erreichen wir die in den Hochanden gelegenen Thermalquellen von Papallacta. Neben der Erholung, die Sie in den Thermalbecken finden, können Sie auch eine entspannende Massage in einem exklusiven Spa genießen. Es gibt hier wunderbare Wege, die ideal zur Beobachtung von Vögeln oder für Reitausflüge geeignet sind, oder einfach nur dazu, sich an der einzigartigen Landschaft mit den ungewöhnlichen Polylepis-Bäumen zu erfreuen. Übernachtung.

5. Tag: Papallacta – Naturreservat Antisana – Cotopaxi – Lasso
Frühstück. Fahren Sie zum Naturreservat Antisana. Der Vulkan Antisana ist mit 5.753?m über dem Meeresspiegel der vierthöchste Vulkan in Ecuador und gilt auch als das wichtigste Rückzugsgebiet des Andenkondors. Hier können Sie die relativ jungen Lava-Formationen sehen und die Felswände, die von Kondoren aufgesucht werden. Entdecken Sie die abgelegene unberührte Natur rund um den See Mica und betrachten Sie die verschiedenartige Vegetation in einer Landschaft mit hohen Gipfeln und Gletschern. Fahren Sie danach nach Süden zum Dorf Lasso. Auf dem Weg kann man an einem unbewölkten Tag den Vulkan Cotopaxi in seiner ganzen Pracht sehen. Übernachtung.

6. Tag: Lasso – Kratersee Quilotoa – Baños
Frühstück. Wir fahren in Richtung Süden und hoch in die Anden zum Dorf Tigua, das für seine farbenfrohe naive Malerei auf Schafshaut berühmt ist und für seine lokale Tiere darstellenden Holzmasken, die bei traditionellen Festen getragen werden. Danach besuchen wir das für sein Kunsthandwerk und seine bunten Ponchos bekannte Dorf Zumbahua, wo sich Ihnen mitten in der herrlichen Andenlandschaft die Gelegenheit zu einer wundervollen interkulturellen Erfahrung bietet. Besuchen Sie auch den türkisfarbenen Kratersee Quilotoa, umgeben von Bergen und alten Legenden. Fahren Sie nach Baños. Übernachtung.

7. Tag: Baños – Riobamba
Frühstück. Auf der Weiterfahrt in südöstliche Richtung, kommen wir durch die schöne Schlucht des Flusses Pastaza, wo die ersten Anzeichen einer üppigen, tropischen Vegetation zu sehen sind. Es gibt hier zahlreiche Wasserfälle, darunter den Pailón del Diablo (Teufelskessel). Am Nachmittag setzen wir die Fahrt in Richtung Süden fort und überqueren die Ausläufer des Chimborazo, der mit 6.310?m über dem Meeresspiegel der höchste Vulkan Ecuadors ist. Am Nachmittag erreichen wir Riobamba und machen eine Stadtrundfahrt. Übernachtung.

8. Tag: Riobamba – Alausí – Ruinen von Ingapirca – Cuenca
Frühstück. Der Tag beginnt mit einer zweistündigen Fahrt in südliche Richtung durch einige der malerischsten Landschaften Ecuadors, bis zur Zugstation von Alausí. Machen Sie eine Zugfahrt durch die Anden über Schienen, die in einem einzigartigen Zickzackmuster über das Steilstück der Teufelsnase führen. Lunchbox. Fahren Sie dann noch zwei weitere Stunden nach Süden zu den Inka-Cañari-Ruinen von Ingapirca. Nach deren Besichtigung folgt eine weitere zweistündige Fahrt und bei Einbruch der Dunkelheit erreichen wir Cuenca.

9. Tag: Cuenca
Frühstück. Cuenca ist eine der schönsten kolonialen Städte Ecuadors und ein UNESCO Weltkulturerbe. Wir besuchen die Kathedrale, den Hauptplatz, den Blumenmarkt, die Kirchen San Francisco und Santo Domingo und das Museum der Zentralbank mit seinen dauernden archäologischen und ethnologischen Ausstellungen, den Sammlungen kolonialer und republikanischer Kunst und der die Geschichte der Stadt dokumentierenden Fotografien. Es wird auch das in den Jahren 1668 bis 1729 erbaute und kürzlich renovierte Kloster der Schwestern von der unbefleckten Empfängnis besucht, das eine außergewöhnliche Sammlung sakraler Kunst beherbergt. Später am Nachmittag wird eine Fabrik für Panamahüte besichtigt. Übernachtung in Cuenca.

10. Tag: Cuenca – Nationalpark El Cajas – Guayaquil
Frühstück. Auf der etwa vierstündigen Fahrt zur Küste kommen wir durch den Nationalpark El Cajas. Diese Gegend ist bekannt für ihre schönen Landschaften und ihre mehr als 200 Seen, darunter der bekannte See La Toreadora. Vom Gebirgspass Tres Cruces fahren wir in nur drei Stunden aus 4.000 Metern Höhe auf Meeresebene hinab. Auf der Fahrt kann man viele der unterschiedlichen Klima- und Vegetationszonen sehen: das Moorland der Hochanden, die Nebelwälder der Subtropen und den Regenwald der Tropen bis hin zu den mit Anbauprodukten wie Kakao, Bananen, Zuckerrohr oder Reis bepflanzten Küstenebenen. Am frühen Abend erreichen wir Guayaquil, die »Perle des Pazifik«. Nach unserer Ankunft besuchen wir den Park Centenario, gewidmet der Freiheit und Unabhängigkeit der Stadt von der spanischen Herrschaft, und das legendäre Viertel Las Peñas, den ursprünglichen und einzigen noch bestehenden kolonialen Teil der Stadt. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf die Stadt und auf den Fluss Guayas. Spazieren Sie über die bezaubernde Uferpromenade Malecón 2000. Hier ist das den Unabhängigkeitskämpfern San Martin und Bolivar gewidmete Rotonda Denkmal zu sehen und auch einige weitere wichtige historische Wahrzeichen, wie der Uhrturm Torre Morisca. Hotelunterkunft.

11. Tag: Guayaquil
Frühstück. Abreisetransfer - Ende der Tour.
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